Polizeirichtlinien

Polizeirichtlinien

IN CHARACTER (IC)

Verhalten

Als Polizisten sind wir stets bemüht, für das Wohlergehen und die Sicherheit aller Bürger zu sorgen. Zu unseren Aufgaben gehört es, stets neutral zu sein und persönliche Konflikte nicht in den Umgang mit der Bevölkerung einfließen zu lassen. Wir sind stets bemüht, deeskalierend zu wirken, und greifen nur als letzte Konsequenz oder zum Selbstschutz zur Waffengewalt.

Bei größeren Einsätzen wie Banküberfällen, Apu-Überfällen oder Hausdurchsuchungen übernimmt ein Beamter (vorrangig der Ranghöchste) die Einsatzleitung. Er gibt die Befehle und ist für das Handeln in diesem Einsatz verantwortlich.

Die Leitstelle ist immer zu besetzen. Sie ist für die Zuteilung der Fälle verantwortlich und damit der „Chef vom Dienst“.

Dienstantritt: Der erste Polizist im Dienst ändert die Funkfrequenz und übernimmt die Leitstelle. Alle folgenden Polizisten geben dies bei Dienstantritt per Funk durch. Je nach Rang steht es dem Ranghöchsten jederzeit zu, die Leitstelle zu übernehmen.

Der Schwarzmarkt gilt als Hotspot für Verbrechen, hier gilt es äußerste Vorsicht walten zu lassen!

Allgemein

Jeder Bürger, der sich bei uns meldet, sei es persönlich, telefonisch oder per Brief, muss von uns ernst genommen werden. Ein einfacher Einbruch bei einer Privatperson erscheint einem schnell als „unwichtig“, wenn wir aktiv bei den Verhandlungen an der Staatsbank sind. Trotzdem sollte auch in einer solchen Situation reagiert werden, z. B. indem zwei Personen von der Bank abgezogen werden, damit sie sich dem anderen Fall annehmen können. Aussagen wie „Wir sind gerade im Einsatz, dafür ist keine Zeit“ werden nicht toleriert.

Um Personalien abzugleichen, nutzen wir die vom Amt geführte Liste:

Damit unser Archiv nicht zu schnell voll wird, werden Fälle auch aus Performance-Gründen digitalisiert. Der Strafenkatalog kann ebenfalls hier eingesehen werden.

Sofern es die PC-Leistung zulässt, haltet diese Listen während eures Dienstes geöffnet.

Private Gegenstände

Private Gegenstände sind bei Dienstbeginn sicher zu verstauen. Bei Verlust werden diese nicht erstattet.

Dasselbe gilt für Fahrzeuge wie Helikopter, Pferde, Boote, Rollatoren/Rollstühle (Schneemobile) und Autos.

Polizeiliches Equipment

Im täglichen Dienst steht uns eine breite Auswahl an Ausrüstung zur Verfügung, die je nach Einsatz- und Gefährdungslage verwendet wird. Die Auswahl und Nutzung der Ausrüstung erfolgen stets verantwortungsvoll und zweckgebunden. Dienstwaffe – M92: Die M92 ist unsere standardmäßige Handfeuerwaffe. Sie wird zu jedem Dienstantritt mitgeführt, dient jedoch nur als letztes Mittel zur Gefahrenabwehr.

Kurzwaffe – MP5 Die MP5 ist eine Maschinenpistole für Situationen mit erhöhtem Risiko, etwa bei Hausdurchsuchungen oder Überfällen. Sie bietet erhöhte Feuerkraft, ohne den Einsatz von Großkaliberwaffen zu erfordern.

Langwaffe – Sturmgewehr & weitere Großkaliber Langwaffen kommen ausschließlich in Ausnahmefällen zum Einsatz, z. B. bei Banküberfällen, Geiselnahmen oder besonders gefährlichen Zugriffen. Die Nutzung bedarf der expliziten Genehmigung des ranghöchsten anwesenden Beamten.

Taser: Der Taser ist unser primäres Mittel zur Festsetzung von Personen und stellt eine nicht tödliche Alternative zur Schusswaffe dar. Scharfe Waffen werden nur im äußersten Notfall oder zur unmittelbaren Selbstverteidigung eingesetzt.

Handschellen: Handschellen verlangsamen sich bewegende Personen erheblich und ermöglichen die Durchsuchung sowie die Sicherstellung von Waffen und Gegenständen. Zudem erlauben sie den Zugriff auf das Portemonnaie der festgesetzten Person.

Funkgerät: Das Funkgerät ist essenziell für die Kommunikation unter Kollegen. Der täglich wechselnde Funkcode wird zu Dienstbeginn auf dem Schild im Schlafsaal notiert. Bei Verdacht auf eine Kompromittierung wird der Code umgehend geändert.

Schutzausrüstung – Weste & Maske Diese Ausrüstung wird getragen, wenn ein erhöhtes Risiko für Leib und Leben besteht – z. B. bei Treffen mit Informanten (wie Loui die Ratte oder Walter White) oder bei kritischen Einsätzen.

Tauchausrüstung: Wird im Spind verwahrt und nur in Einzelfällen verwendet – z. B. bei Unterwassereinsätzen oder der Sicherung versenkter Gegenstände.

C4-Sprengstoff: Wird verwendet, um unzugängliche Türen oder Wände zu öffnen, sofern keine andere Zugangsmöglichkeit besteht. Der Einsatz ist streng zu dokumentieren.

Türöffner: Ermöglicht das Öffnen verschlossener Türen innerhalb von fünf Minuten – vorausgesetzt, der Besitzer ist wach. Dieser wird automatisch alarmiert. Eine Absicherung durch einen zweiten Kollegen ist zwingend erforderlich.

Barrikaden: Barrikaden werden zum Schutz und zur Absperrung eingesetzt. Sie lassen sich mit einem Rechtsklick platzieren, sind stabil und mit Blaulichtern ausgestattet. Außerhalb eines TC-Bereichs verfallen sie nur sehr langsam.

Drogentest: Über /menu unter „Polizei“ nutzbar. Er dient zur Erkennung kürzlichen Drogenkonsums oder von Schmauchspuren. Aufgrund der begrenzten Genauigkeit ist bei einem positiven Ergebnis stets ein Medic zur weiteren Bestätigung hinzuzuziehen.

Alkoholtest: Ebenfalls über /menu durchführbar. Ermittelt den Atemalkoholgehalt einer Person und unterstützt bei der Einschätzung der Fahrtüchtigkeit oder von Verhaltensauffälligkeiten.

Radarpistole: Dient zum Messen der Geschwindigkeit vorbeifahrender Fahrzeuge.

Hans - Der stille Kollege im Innendienst

Hans ist der zentrale Ansprechpartner für organisatorische und technische Abläufe. Er übernimmt sowohl die Grundausbildung als auch verschiedene behördliche Aufgaben. Bei Hans beginnt jeder Polizeidienst: Er schaltet die Berechtigungen für polizeiliche Befehle und Ausrüstung frei. Ohne abgeschlossene Grundausbildung ist kein aktiver Dienst möglich. Funktionen von Hans:

  • Telefonortung: Ortet Handys, wenn die Zielperson wach ist und das Telefon in der Tasche trägt.
  • Ausweisprüfung: Prüft, ob ein Ausweis echt oder gefälscht ist.
  • Pressemitteilungen: Dient zur Veröffentlichung offizieller Meldungen wie Gefahrenwarnungen, Fahndungen oder Werbebeiträgen zur Personalgewinnung.
  • Undercover-Identität: Erstellt Tarnidentitäten für verdeckte Einsätze, inklusive eines gefälschten Namens und Ausweises.

Hans ist somit sowohl für Einsteiger als auch erfahrene Beamte eine zentrale Anlaufstelle im Polizeidienst.

Strafkatalog

Über die App im Handy zugänglich, ermöglicht der Strafkatalog eine strukturierte und transparente Erfassung strafbarer Handlungen. Über die Funktion „Hinzufügen“ können einzelne Delikte einem Strafzettel zugeordnet werden. Unter „Strafzettel“ werden sämtliche hinzugefügten Vergehen aufgelistet. Jede Straftat ist mit einem Strafrahmen versehen, innerhalb dessen sich die tatsächliche Strafe bewegen sollte. Für Ersttäter wird in der Regel eine Strafe im unteren Bereich angesetzt – in Ausnahmefällen kann diese auch unter das Mindestmaß fallen oder im Einzelfall als reine Verwarnung ausgesprochen werden. Bei Wiederholungstätern hingegen ist eine Strafe am oberen Ende des Strafrahmens angemessen, sie kann im Ausnahmefall auch über dem vorgesehenen Maximum liegen, wenn die Schwere der Tat dies rechtfertigt. Der Strafkatalog dient somit nicht nur als Grundlage für die rechtliche Bewertung, sondern auch als wichtiges Werkzeug für nachvollziehbare und einheitliche Entscheidungen im Polizeidienst.

Selbstverständliches Verhalten im Dienst

Der Polizeidienst erfordert ein professionelles, besonnenes und verlässliches Auftreten – sowohl gegenüber Bürgerinnen und Bürgern als auch im Kollegium. Grundsätzlich gilt: Jede Handlung im Dienst erfolgt mit Augenmaß, im Rahmen der geltenden Gesetze und unter Wahrung der eigenen sowie fremden Sicherheit. Ein respektvoller und hilfsbereiter Umgang miteinander ist selbstverständlich. Insbesondere ist den Anweisungen ranghöherer Kollegen Folge zu leisten – sofern diese rechtmäßig sind. Kein Vorgesetzter darf von dir verlangen, gegen geltendes Recht oder polizeiliche Vorschriften zu verstoßen. In Zweifelsfällen ist Rücksprache mit der Leitstelle oder einer höher gestellten Instanz zu halten. Die Leitstelle ist für die gesamte Einsatzkoordination zuständig. Sie hat jederzeit den Überblick über laufende Einsätze und die Kräfteverteilung. Den Weisungen der Leitstelle ist daher grundsätzlich Folge zu leisten, auch wenn sie in bestimmten Situationen Vorrang vor Befehlen einzelner Kollegen haben.

Funkdisziplin

Das Funken ist ein wesentlicher Bestandteil der Kommunikation zwischen Polizisten. Wir bedienen uns dafür einiger einfacher Grundlagen.

  1. Jeder Funkspruch beginnt mit „(Eigenperson) an (Gegenperson beziehungsweise Leitstelle), bitte kommen“.
  2. Jeder Funkspruch endet mit OVER, damit der Funkpartner weiß, wann er sprechen kann.
  3. Jedes Ende der kompletten Funkunterhaltung wird mit OUT kommuniziert.
  4. Meldet eure Handlungen und eure Position der Leitstelle, da diese für die Einteilung zuständig ist.
  5. Meldet euren Dienstbeginn sowie das Dienstende der Leitstelle.
  6. Wir bedienen uns eines 13-teiligen Funkcodes, der wie folgt aussieht:
Code 1Banküberfall
Code 1.1Banküberfall mit Geiselnahme
Code 2APU-Überfall
Code 2.1APU-Überfall mit Geiselnahme
Code 3verdächtige Personen
Code 3.1verdächtige Personen mit starker Bewaffnung
Code 4Verkehrsunfall
Code 4.1Autounfall
Code 4.2Helikopterabsturz
Code 5Verfolgungsjagd
Code 6Hausdurchsuchung
Code REDAusnahmezustand, volle Bewaffnung, umgehendes Treffen im Besprechungsraum
Code BLUEBelagerung oder Angriff auf das PD

Ränge

Aktuell sind folgende Ränge innerhalb der Polizei vertreten:

  • Praktikant (P)
  • Polizeianwärter (PA) (Dürfen nicht alleine in den Dienst!)
  • Polizeimeister (PM)
  • Polizeiobermeister (PO)
  • Polizeihauptmeister (PH)
  • Polizeikommissar (PK)
  • Polizeihauptkommissar (PHK)
  • Polizeioberrat (POR)
  • Polizeidirektor (PD)

Befehle

Es gibt einige Befehle, die wir als Polizisten nutzen können und müssen. Bitte prägt euch diese ein, damit im Verlauf nicht danach gefragt werden muss:

Befehl Beschreibung
/gov sStarten oder Beenden des Dienstes
/pSchreiben im Polizeichat
/gov payoutGeld auszahlen (landet direkt in der Tasche)
/gov statsStatus anzeigen
/gov silentIn den Silent-Dienst gehen
/menuHierüber bekommst du verschiedene Wahlmöglichkeiten, darunter die Übernahme der Leitstelle.
/pz + /rpzRuft eine Polizeisperrzone aus oder entfernt sie zum Schutz von Zivilisten bei Schießereien.

Ablauf

Im Grunde ist es für uns alle einfacher, wenn wir uns an gewisse Abläufe halten. Dadurch erhält jeder eine Routine, und Fälle können schneller abgewickelt werden.

Festnahme

Jede Verhaftung ist zu begründen. Teilt dem Verdächtigen mit, weswegen ihr ihn festnehmt. Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle und hinreichendem Verdacht ist es gestattet, dem Bürger kurzzeitig Handschellen anzulegen, um seine Taschen zu durchsuchen. Wird nichts gefunden, ist der Bürger umgehend wieder aus den Handschellen zu befreien.

Ist etwas gefunden worden, gilt ab dem Augenblick, in dem eine Person festgenommen wird, die Untersuchungshaft. Diese Phase wird nicht zur eigentlichen Haftdauer hinzugerechnet. Das endgültige Strafmaß steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Bei jeglicher Art der Festnahme sind dem Verdächtigen alle Waffen, Werkzeuge, Sprengstoffe, Funkgeräte, Funkgeber, Funkempfänger, Telefone und illegalen Gegenstände abzunehmen und sicher zu verwahren. Dies dient eurem Schutz und der Sicherstellung der Beweise. Nehmt den verhafteten Bürger nun mit auf die Wache. Bevor ihm seine Zelle zugewiesen wird, nehmt ihm alle Sachen ab und verstaut sie in den dafür vorgesehenen Kisten. Anschließend bittet ihr den Verdächtigen, die Häftlingskleidung anzulegen. Wichtig: Sobald der Gefangene im Gefängnis sitzt, beginnt die Untersuchungshaft. Diese sollte nicht länger als 30 Minuten dauern, es sei denn, ihr müsst zur Sicherstellung aller Beweise noch eine Hausdurchsuchung durchführen. In diesem Fall wird die Zeit der Hausdurchsuchung zur Untersuchungshaft addiert. Hierbei solltet ihr den Gefangenen mitnehmen oder mit einem Polizisten im PD zurücklassen. Die Untersuchungshaft kann auf die Strafzeit (HE) angerechnet werden. Sobald ihr alle Beweise gesichert habt und euch über das genaue Strafmaß im Klaren seid, teilt es dem Gefangenen mit. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die Haftzeit. Fragt den Gefangenen, ob er die Haftstrafe direkt absitzen oder auf einen anderen Termin innerhalb von 48 Stunden verschieben möchte. Dies dient dem Einhalten der „Bettzeit“ aller Spieler.

Allgemeine Personenkontrolle + Führerscheinkontrolle

Bei der allgemeinen Personenkontrolle sollte man sich immer den Personalausweis zeigen lassen, unabhängig des weiteren Vorgehens.

Bei einer Kontrolle innerhalb des Stadtgebiets ist auch die von der Person gegebenenfalls mitgeführte Waffe zu kontrollieren.

Bei besonderem Verdacht ist auch ein Alkohol- und Drogentest ratsam, gerade wenn die Person in einem Fahrzeug unterwegs ist. Der Konsum kann von uns wie in Punkt 7.1 beschrieben nur 15 Minuten rückwirkend festgestellt werden.

Überfall

Bei einem Überfall gibt es Einiges zu beachten.

Zuerst einmal sollte vorab klar sein, wer die Verhandlung führt und somit maßgeblich für den Ausgang des Überfalls verantwortlich ist. Das Ziel der sogenannten Unterhändler ist es in der Regel, durch Kommunikation und Verhandlungsgeschick eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu finden. In Krisensituationen, beispielsweise bei Geiselnahmen, sind speziell geschulte Unterhändler im Einsatz, um eine friedliche Lösung herbeizuführen. Ein versierter Unterhändler sollte genau abwägen, welche Informationen er preisgibt und welche er zurückhält. Beispielsweise wäre es unklug, die genaue Anzahl der anwesenden Kollegen zu offenbaren.

Als Nächstes folgt die Positionierung der Kollegen. Möglichst alle Fluchtwege sollten besetzt sein, sofern genügend Polizisten vor Ort sind, damit man einen guten Überblick hat und im Fall einer Flucht sofort handeln kann.

Scheitern die Verhandlungen, muss gehandelt werden. Das weitere Vorgehen in diesem Fall sollte vom Truppführer klar und deutlich kommuniziert werden.

Es sollte immer die Verhaftung der Verbrecher im Fokus stehen und nicht deren Tod. Allerdings ist der Einsatz von Waffen nicht immer zu vermeiden, weshalb diese griffbereit sein sollten. Dennoch sollte die Polizei stets deeskalierend wirken. Bei guten Geschichten oder Ausreden ist es auch gestattet, den Gefangenen laufen zu lassen. Nicht jeder „Überfall“ muss strafrechtlich verfolgt werden. Beim Einsatz von Blendgranaten ist zu beachten, dass diese nicht immer den gewünschten Effekt zeigen (Fehlzündung). Daher am besten mehrere gleichzeitig werfen. Benutzt sie aber bitte nur in eskalierenden Situationen.

Ablauf APU (Muster)

Sobald ein Überfall gemeldet wird, koordiniert die Leitstelle, welcher Beamte sich darum kümmert. Sollte man selbst allein im Dienst sein und sich die Situation nicht zutrauen, ist es in Ordnung, den Einsatz nicht allein anzufahren. Vor dem Ausrücken wird die MP5 sowie Schutzausrüstung angelegt. Wenn man mit einem Fahrzeug anrückt, sollte dieses möglichst frontal geparkt werden, um es im Ernstfall als Deckung nutzen zu können. Alternativ können Barrikaden aufgestellt werden. Nun wird die Kommunikation aufgenommen. Der Beamte begibt sich in den Dauerfunk, damit alle beteiligten Kollegen jederzeit mithören können. Der zuvor festgelegte Verhandlungsführer beginnt das Gespräch mit den Tätern. Dabei werden die Gründe des Überfalls sowie mögliche Lösungen erfragt. Ziel ist stets eine friedliche Klärung der Situation. Zeigt sich der Täter uneinsichtig oder kompromisslos, wird nach ca. 5 bis 10 Minuten ein Ultimatum gesetzt (z. B. „Kommen Sie mit erhobenen Händen heraus, ansonsten betreten wir in 3 Minuten das Gebäude.“). Bei einer friedlichen Übergabe wird der Täter festgesetzt, durchsucht, in Handschellen gelegt und in ein Fahrzeug gebracht. Ein Beamter bleibt immer beim Täter. Anschließend wird APU befragt (ein NPC erscheint), um eine Zeugenaussage zu erhalten. Dabei kann die Kleidung abgeglichen werden – andere Merkmale wie Geschlecht oder Hautfarbe stimmen meist nicht.

Zusätzlich erhält man eine Liste der entwendeten Gegenstände, welche per Screenshot dokumentiert und der Akte hinzugefügt wird. Im Anschluss wird der Täter zum PD gebracht. Bei kooperativem Verhalten kann die Befragung direkt im Büro erfolgen. Andernfalls erfolgt die Einweisung in eine Zelle. Vorher wird der Täter aufgefordert, sich umzuziehen, und alle mitgeführten Gegenstände sowie das Portemonnaie werden in eine Kiste gelegt. Danach wird erneut durchsucht, um sicherzustellen, dass alles abgelegt wurde. Die Personalienfeststellung erfolgt im Idealfall über einen mitgeführten Ausweis – dieser ist auf Echtheit zu prüfen. Im Haftraum wird der Täter nochmals befragt, ob es ihm gut geht oder er medizinische Versorgung, Essen oder Trinken benötigt. Auch hier gilt: Ein Gefangener darf niemals allein gelassen werden. Eine Person bleibt immer in der Nähe. Sobald alles dokumentiert und geklärt ist, wird eine Strafe gemäß Strafkatalog verhängt.

In der Regel wird dem Täter eine Frist von 24 bis 72 Stunden eingeräumt, um die Strafe zu bezahlen und eventuelle Hafteinheiten anzutreten. Bei Zahlungsverzug kann ein Haftbefehl folgen. Dem Täter wird die Strafe erklärt und die Wahl gelassen, ob er sie sofort oder innerhalb der Frist absitzen möchte.

Danach wird er freigelassen. Wichtig: • Alle entwendeten Gegenstände laut APU-Aussage müssen per Screenshot dokumentiert und der Akte beigefügt werden. • Waffen, die beim Überfall verwendet wurden, werden grundsätzlich konfisziert. • Der Täter soll immer einen Teil der Beute behalten (z. B. Flachmann, Klopapier, Dosenfutter oder Bargeld) – das RP soll für alle Beteiligten ein faires Geben und Nehmen sein. Zeigt sich der Täter besonders kooperativ, kann die Strafe milder ausfallen. Hat er sich direkt vor Ort ergeben oder handelt es sich offensichtlich um ein Missverständnis (z. B. ein Fehlklick), kann auch auf einen Transport zum PD verzichtet und direkt ein Strafzettel mit Frist ausgestellt, beziehungsweise eine Verwarnung ausgesprochen werden.

Ablauf Banküberfall (Muster)

Ein Banküberfall ist eine der schwerwiegendsten Straftaten im Dienstalltag und wird immer angefahren, sobald er in der Leitstelle eingeht. Ein solcher Überfall ist nur möglich, wenn mindestens drei Polizisten gleichzeitig im Dienst sind. Die Koordination des Einsatzes übernimmt die Leitstelle – sie entscheidet über Zuständigkeiten, Kommunikation und das weitere Vorgehen.

Vorbereitung & Anfahrt Für den Einsatz wird immer Großkaliberbewaffnung mitgeführt, also Sturmgewehre oder ähnliche Waffen. Die MP5 kommt hier nicht zum Einsatz. Zusätzlich wird Schutzausrüstung getragen, bestehend aus Weste und Maske. Diese schützt nicht nur das eigene Leben, sondern sorgt auch für ein einheitliches Auftreten der Polizei. Es wird möglichst deckend geparkt oder Barrikaden aufgestellt, um sich beim Vorgehen schützen zu können. Ein Kollege begibt sich in den Dauerfunk, damit alle beteiligten Beamten die Situation lückenlos verfolgen können.

Verhandlung & Eskalation Der Verhandlungsführer nimmt Kontakt mit den Tätern auf, fragt nach den Beweggründen, möglichen Forderungen und der Bereitschaft zu einer friedlichen Lösung. Ziel ist es, eine Eskalation zu vermeiden – jedoch muss realistisch eingeschätzt werden, dass es bei Banküberfällen sehr häufig zum scharfen Schusswaffengebrauch durch die Täter kommt. Ein Ultimatum wird erst gesetzt, nachdem der 30-minütige Timer abgelaufen ist, also sobald sich der Tresor geöffnet hat. Falls die Täter zu diesem Zeitpunkt keine Anstalten machen, zu fliehen oder sich zu ergeben, wird ihnen eine konkrete Frist gesetzt („kommen Sie in X Minuten mit erhobenen Händen heraus, sonst kommen wir rein“).

Festnahme & Sicherung: Wird ein Täter gestellt, wird er unmittelbar entwaffnet und in Handschellen gelegt. Die Sicherstellung der Waffen und die erste Durchsuchung erfolgen bereits vor Ort – nicht erst im Polizeipräsidium. Ein Beamter bleibt stets bei der festgenommenen Person, um Fluchtversuche zu unterbinden und die Situation unter Kontrolle zu halten.

Nachbereitung im Polizeipräsidium Der Täter wird im Anschluss zum PD gebracht. Dort wird er zur Umkleide geführt, entkleidet sich vollständig, entleert Taschen und Portemonnaie in eine bereitgestellte Kiste. Danach erfolgt eine erneute Durchsuchung, um sicherzustellen, dass keine Gegenstände zurückgehalten wurden. Die Identität wird festgestellt, möglichst über einen Ausweis, der auf Echtheit überprüft wird. Ist kein Ausweis vorhanden, muss die Identität mittels einer Befragung geklärt werden. In der Zelle wird der Täter befragt, ob medizinische Hilfe, Essen oder Trinken benötigt wird. Auch hier gilt: Ein Täter darf nie allein gelassen werden, ein Beamter bleibt immer in unmittelbarer Nähe.

Strafmaß & Entlassung Die Strafe richtet sich nach dem Strafkatalog. Bei Banküberfällen wird grundsätzlich keine Verwarnung ausgesprochen – es handelt sich um ein schweres Verbrechen. Eine Frist von 48 bis 72 Stunden zur Zahlung der Geldstrafe und zum Antritt der Hafteinheiten wird üblicherweise gewährt. Wird die Frist nicht eingehalten, erfolgt ein Haftbefehl. Der Täter wird über sein Strafmaß informiert und kann entscheiden, ob er dieses sofort absitzen möchte oder die Frist nutzt. Nach Abschluss aller Maßnahmen wird er entlassen.

Mehrfachtäter

Auch der Umgang mit mehrfach straffällig gewordenen Spielern sollte geübt sein. Die Strafen sollten hierbei nicht mit denen für einmalige Straftäter gleichgesetzt werden. Wenn sich Strafen summieren, erreicht man bei der Vergabe von Höchststrafen schnell Haftstrafen von mehreren Stunden und Geldstrafen von mehreren Tausend LC$. Sollte jemand in Haft genommen werden, bei dem mehrere Haftstrafen zusammenkommen, sollte ein gesundes Mittelmaß oder, wenn nötig, die niedrigste Strafe ausgesprochen werden. Kein Spieler wird sich über drei Stunden Haft freuen. Zudem sollte darauf geachtet werden, Haft- und Geldstrafen durch Sozialarbeit verkürzen zu können. Beispielsweise kann der Boden des PDs mit einem Metalldetektor „gewischt“ oder die Außenfassade des Gebäudes mit einer Wasserpistole abgespritzt werden. Sollten allgemeine Arbeiten auf der Insel anstehen, wie z. B. das Entfernen von Graffiti an staatlichen Gebäuden, dürfen diese ebenfalls von Gefangenen gegen eine Haftverkürzung übernommen werden. Bei sehr hohen Strafen ab zwei Stunden Haft und über 5.000 LC$ kann dem Gefangenen angeboten werden, über Nacht im Gefängnis zu bleiben und erst am nächsten Abend entlassen zu werden. Damit gilt seine Strafe als verbüßt. Generell sollte darauf geachtet werden, dass die Strafen nicht zu hart ausfallen, um den Crimlern nicht vollständig den Spaß an kriminellen Aktivitäten zu nehmen. Das heißt natürlich nicht, dass man sich als Polizist alles gefallen lassen sollte. Es gilt, ein gesundes Mittelmaß zu finden.

Dokumentation von Akten/Fällen - Aktenführung

Die sorgfältige und lückenlose Aktenführung ist ein zentraler Bestandteil unserer Polizeiarbeit. Sie dient nicht nur der Dokumentation abgeschlossener Einsätze, sondern stellt sicher, dass alle Kollegen stets auf dem aktuellen Stand sind – unabhängig davon, ob sie beim Einsatz selbst anwesend waren oder nicht. Ein Akteneintrag muss nicht zwingend direkt nach dem Einsatz verfasst werden. Es ist jedoch unerlässlich, dass er spätestens am darauffolgenden Tag eingereicht wird. Nur so ist gewährleistet, dass die Erinnerungen noch frisch und möglichst präzise sind und Informationen vollständig und korrekt übermittelt werden.

Aktenkopf

Personenakte (Kurzübersicht)

Name: [Vorname Nachname]
ID: [Ausweis-ID]
Telefonnummer: [Nummer]

Wohnort: [Adresse / Ort]
Beruf: [Job / Fraktion]


Bekannte Straftaten:
[Stichpunkte oder kurz]


Verknüpfte Fälle:
[Akten / Einsätze / Anzeigen]

Aktenkopf Gruppierung

Aktenkopf

Gruppenakte (Kurzübersicht)

Name: [Vorname Nachname]

ID: [Ausweis-ID]

Telefonnummer: [Nummer]

Name: [Vorname Nachname]

ID: [Ausweis-ID]

Telefonnummer: [Nummer] …

Wohnort: [Adresse / Ort]

Berufe: [Job / Fraktion]

Bekannte Straftaten :[Stichpunkte oder kurz]

Verknüpfte Fälle :[Akten / Einsätze / Anzeigen]

Überfälle

Art des Überfalls:
[Apu-Überfall / Banküberfall]

Datum & Uhrzeit:
[TT.MM.JJJJ – HH]

Einsatzbeginn:
[HH]

Ermittlungsführer:
[Name / Dienstgrad]

Beamte im Dienst:

[Name(n)]

Tatort:
[Ort / Gebäude / Straße]


Lage beim Eintreffen:
[Situation vor Ort – Geiseln, Täteranzahl, Verhalten]

Tathergang:
[Chronologischer Ablauf des Überfalls]

Zeugen:

[Name / Aussage kurz]


Täterinformationen:

Anzahl: [X] [+ Namen wenn möglich]

Beschreibung: [Kleidung / Maskierung / Besonderheiten]

Bewaffnung: [Ja/Nein + Art]


Polizeimaßnahmen:

[Verhandlungen / Absperrung / Zugriff]

Eingesetzte Mittel (Täter):

[z. B. C4 / Waffen]


Verhaftung:

Zeitpunkt: [HH]

Anzahl Festnahmen: [X]

Durchsuchung:
[Gefundene Gegenstände / Beweise]


Strafe:

Geldstrafe: [Betrag]

Haftstrafe: [Dauer]


Besonderheiten:
[Eskalation / Flucht / Verletzte / RP-relevante Situationen]

Bericht verfasst von:
[Name / Dienstgrad]

Anzeige

Datum: [TT.MM.JJJJ]
Uhrzeit: [HH]
Anzeigenerstatter: [Name]
Kontakt: [Telefon/Wohnort]

Tatbestand:
[Kurze Beschreibung – z. B. Einbruch, Raub, Bedrohung]

Tatort:
[Ort / Koordinaten / Gebäude]

Tathergang:
[Was ist passiert? Chronologisch]

Tatverdächtige(r)/Beschuldigte(r): *

-Name / Beschreibung / Kleidung

-Anzahl der Täter

Beweismittel:
[Zeugen, Bilder, Gegenstände]

Zusätzliche Beweise:
[Verknüpfung zu anderen Fällen]

Strafe:
Ermittlungsansatz:

Aufnehmender Beamter:
[Name / Dienstgrad]

Hausdurchsuchung

Eigentümer:
Grund der Durchsuchung:
Durchsuchungsbefehl: (ja/nein)
Datum/Uhrzeit:
Beschuldigter anwesend: (ja/nein)
Funde:
Weiteres Vorgehen: Strafe:
Weitergabe an den Staatsanwalt am:

Führungszeugnis

Polizeidirektion Lag-City
Führungszeugnis

Hiermit bestätigt die Polizeidirektion Lag-City, dass gegen Frau/Herrn (Name) keine strafrechtlichen Vergehen oder Ermittlungen vorliegen.
Die oben genannte Person ist nach unserem Kenntnisstand nicht in strafrechtliche Aktivitäten verwickelt.
Dieses Zeugnis wird zwecks Bewerbung (Grund eintragen) ausgestellt.
Für die Richtigkeit der Angaben steht:
(Name des Polizisten)
Lag-City-Polizei
Datum:

Einkäufe

In der dafür vorgesehenen Kiste im PD findet ihr LAG-City-Dollar, die für kleine Anschaffungen, Loui-Befragungen oder Ähnliches gedacht sind. Bitte fordert hierfür nach Möglichkeit immer eine Rechnung des Händlers an. Sollte eine Anschaffung dringend sein und ihr keinen Händler erreichen können, ist es legitim, die Materialien im Automaten zu kaufen. Hinterlegt hierfür bitte eine Notiz über die Menge und den bezahlten Preis in der Rechnungskiste. Diese Belege werden von den Zuständigen in regelmäßigen Abständen summiert und online archiviert. Für größere Bestellungen wie Fahrzeuge oder Waffen ist der Polizeidirektor oder dessen Vertreter verantwortlich. Dieser verwaltet die LAG-City-Dollar-Reserven. Da wir sehr bemüht sind, Chancengleichheit zu schaffen, können größere Anschaffungen ausgeschrieben werden, auf die sich jeder Gewerbetreibende bewerben kann.

OUT OF CHARACTER (OOC)

  • Um den Beruf als Polizist ausüben zu können, muss euer Charakter frei von Vorstrafen oder der Polizei bekannten Vergehen sein. Dies ist für die Doppelsaison relevant. Nach jeder Doppelsaison werden die Akten gelöscht, und jeder Charakter beginnt bei null mit einer weißen Weste.
  • Bei der Verwirklichung deiner Rolle als Polizist ist es dir nicht gestattet, eine korrupte Rolle zu übernehmen. Da die Anzahl der Spieler bei der Polizei stark schwankt und die Polizei meistens unterbesetzt ist, ist es leider nicht möglich, der Polizeikorruption Platz zu bieten. Was bedeutet Polizeikorruption im RP genau? Polizeikorruption beinhaltet hier alle illegalen Aktivitäten sowie das Unterschlagen von Informationen, die zur Ergreifung von Straftätern führen könnten. Ihr dürft keinen Drogendealer laufen lassen, weil er der beste Freund eurer Partnerin ist. Das Hantieren mit illegalen Waffen wie dem Raketenwerfer ist ebenfalls untersagt.
  • Als Polizeianwärter ist es nicht gestattet, allein in den Dienst zu gehen. Dies gewährleistet, dass die nötige Erfahrung vorhanden ist, um Fälle eigenständig zu bearbeiten.
  • Der Beruf des Polizisten muss mit Skillpunkten gekauft werden. Ohne das Skillen des Polizisten könnt ihr z. B. nicht mit unserem NPC Hans interagieren. Für jeden Spieler, der den Beruf Polizist ausüben möchte, ist das Skillen zwingend erforderlich.
  • Neben dem Beruf als Polizist darf man zwar einen Zweitberuf erlernen, diesen aber nur für sich selbst nutzen. Es ist streng untersagt, neben dem Polizeiberuf ein Nebengewerbe aufzubauen und zu betreiben. Dies gilt auch für die Weitergabe oder das Eintauschen der Waren. In eurer Freizeit außerhalb des Dienstes dürft ihr natürlich trotzdem „Fässer klopfen“ und Monumente bespielen.
  • Im Umgang mit Kollegen sollte versucht werden, ein harmonisches Umfeld zu bewahren. Höhergestellte Polizisten sollten untergeordnete Polizisten nicht behandeln, als würde ihre Meinung nicht zählen. Oft ist der Rang lediglich ein Zeichen für lange Spielzeit und spiegelt nicht zwangsläufig die Fähigkeiten wider.

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